ebInterface

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ebInterface ist der österreichische XML-Rechnungsstandard der von der WKÖ/AUSTRIAPRO gemeinsam mit der Wirtschaft spezifiziert und standardisiert wird. Die offizielle ebInterface-Website ist unter www.ebinterface.at zu finden. Falls Sie planen Ihre e-Rechnungen in ebInterface umzusetzen, wird von unserer Seite empfohlen, die Version 4.1, 4.2, 4.3 oder 5.0 umzusetzen, da diese die beste Unterstützung für die Belange der öffentlichen Verwaltung hat. ebInterface-Beispiel-Dateien stehen zum Download bereit.

Hinweis: um von Ihnen erstelle ebInterface-Rechnungen vorab zu testen können Sie sich diese einerseits unter Format erklären mit Erläuterungen anzeigen lassen oder über den Test-Upload testhalber hochladen.

Abweichend von den Vorgaben zum Standard ebInterface Format gelten für e-Rechnungen an die öffentliche Verwaltung folgende besondere Befüllregeln für bestimmte Felder. Um die speziellen Anforderungen der öffentlichen Verwaltung abzudecken stehen spezielle XML Schemata zur Verfügung, mit welchen viele der speziellen Anforderungen schon im Voraus überprüft werden können.

Achtung: es wird pro ebInterface-Version nur die geänderte Haupt-XML-Schema-Datei zum Download angeboten. Die (je nach Version) zusätzlichen XML-Schemas müssen Sie von der offiziellen ebInterface-Website downloaden.

Hinweis: ebInterface 3.0 und 3.02 werden seit Jänner 2016 nicht mehr unterstützt, da die Formate veraltet sind. Es gibt derzeit keine Pläne ebInterface 4.0 in näherer Zukunft nicht mehr zu unterstützen!

  • Format des Dokuments: ebInterface in der Version 5.0 - offizielle Spezifikation
  • Die wichtigsten Unterschiede zum Standard ebInterface Format sind:
    • Eine Rechnung darf sich nicht auf mehrere Bestellungen gleichzeitig beziehen.
    • Das Attribut DocumentType darf nur einen der folgenden Werte enthalten: Invoice, InvoiceForAdvancePayment, InvoiceForPartialDelivery, FinalSettlement oder CreditMemo
    • Das Feld InvoiceRecipient/OrderReference/OrderID ist verpflichtend und muss die Auftragsreferenz (entweder an den Bund oder an die andere öffentliche Verwaltung) enthalten.
    • Wenn der Empfänger der Bund ist und die Auftragsreferenz eine Bestellnummer ist (10-stellig numerisch), dann muss pro Rechnungszeile die passende Bestellpositionsnummer angegeben werden. Diese muss im Feld InvoiceRecipientsOrderReference/OrderPositionNumber angegeben sein. Bestellpositionsnummern des Bundes sind immer numerisch.
      Dadurch wird es auch notwendig das Feld InvoiceRecipientsOrderReference/OrderID anzugeben, welches mit demselben Wert wie das Element OrderID auf Kopfebene befüllt werden sollte.
    • Das Element TradingName wird ignoriert.
    • Sämtliche AddressExtension-Elemente werden ignoriert.
    • Innerhalb des Felds Biller ist die Angabe mindestens einer Email-Adresse verpflichtend.
    • Das Feld Biller/InvoiceRecipientsBillerID muss die Lieferantennummer (Details zur Verwendung im Bund) enthalten.
    • Es dürfen maximal 999 Rechnungszeilen enthalten sein.
    • Der Prozentsatz von Skontobeträgen muss größer als 0 und kleiner als 100 sein.
    • Es dürfen maximal 2 Discount Elemente enthalten sein.
    • Bei der Zahlungsvariante UniversalBankTransaction muss genau ein BeneficiaryAccount Element angegeben werden.
    • Die Zahlungsarten PaymentCard und OtherPayment werden nicht unterstützt.
    • Für Rechnungen muss eine Zahlungsvariante (UniversalBankTransaction, SEPADirectDebit oder NoPayment) angegeben werden, für Gutschriften nicht.
    • Für die Überweisungsdaten muss der IBAN verwendet werden.
    • Das Zahlungsziel (PaymentConditions/DueDate) darf maximal 999 Tage in der Zukunft liegen.
    • Das Feld MinimumPayment wird nicht ausgewertet
    • Die Zahlungsvariante NoPayment darf nur bei Gutschriften und 0-Euro Rechnungen verwendet werden.
    • Das Feld Delivery/Comment darf maximal 500 Zeichen lang sein
    • Das Feld ListLineItem/DiscountFlag wird nicht ausgewertet.
    • Die Felder unter ListLineItem/AdditionalInformation werden nicht ausgewertet.
    • Das Attribut BaseQuantity in einem ListLineItem kann von E-RECHNUNG.GV.AT intern nicht ausgewertet werden. Daher wird entweder der Wert des Feldes Quantity oder des Feldes UnitPrice zur Division durch den Wert des Feldes BaseQuantity herangezogen. Sollte in beiden Fällen ein Wert mit mehr als 4 Nachkommastellen entstehen, so muss die Rechnung abgelehnt werden, da diese nicht korrekt übernommen werden kann.
    • Das Feld TotalGrossAmount wird weder geprüft noch ausgewertet. Es wird nur das Element PayableAmount geprüft und ausgewertet.
  • Für bestimmte Werte gibt es keine eigenen Elemente, daher müssen diese in generischen Elementen abgebildet werden. Das betrifft folgende Felder:
    • Der Firmensitz laut § 14 UGB muss in das Element /Invoice/Biller/FurtherIdentification eingetragen werden. Das Attribut IdentificationType muss den Wert FS (für Firmensitz) haben.
      Beispiel: <eb:FurtherIdentification eb:IdentificationType="FS">Wien</eb:FurtherIdentification>
    • Die Firmenbuchnummer laut § 14 UGB muss in das Element /Invoice/Biller/FurtherIdentification eingetragen werden. Das Attribut IdentificationType muss den Wert FN (für Firmenbuchnummer) haben.
      Beispiel: <eb:FurtherIdentification eb:IdentificationType="FN">12345678</eb:FurtherIdentification>
    • Das Firmenbuchgericht laut § 14 UGB muss in das Element /Invoice/Biller/FurtherIdentification eingetragen werden. Das Attribut IdentificationType muss den Wert FBG (für Firmenbuchgericht) haben.
      Beispiel: <eb:FurtherIdentification eb:IdentificationType="FBG">Handelsgericht Wien</eb:FurtherIdentification>
  • Format des Dokuments: ebInterface in der Version 4.1/4.2/4.3 - offizielle Spezifikation
  • Die wichtigsten Unterschiede zum Standard ebInterface Format sind:
    • Eine Rechnung darf sich nicht auf mehrere Bestellungen gleichzeitig beziehen.
    • Das Attribut DocumentType darf nur einen der folgenden Werte enthalten: Invoice, InvoiceForAdvancePayment, InvoiceForPartialDelivery, FinalSettlement oder CreditMemo
    • Das Feld InvoiceRecipient/OrderReference/OrderID ist verpflichtend und muss die Auftragsreferenz (entweder an den Bund oder an die andere öffentliche Verwaltung) enthalten.
    • Wenn der Empfänger der Bund ist und die Auftragsreferenz eine Bestellnummer ist (10-stellig numerisch), dann muss pro Rechnungszeile die passende Bestellpositionsnummer angegeben werden. Diese muss im Feld InvoiceRecipientsOrderReference/OrderPositionNumber angegeben sein. Bestellpositionsnummern des Bundes sind immer numerisch.
      Dadurch wird es auch notwendig das Feld InvoiceRecipientsOrderReference/OrderID anzugeben, welches mit demselben Wert wie das Element OrderID auf Kopfebene befüllt werden sollte.
    • Sämtliche AddressExtension-Elemente werden ignoriert.
    • Innerhalb des Felds Biller ist die Angabe mindestens einer Email-Adresse verpflichtend.
    • Das Feld Biller/InvoiceRecipientsBillerID muss die Lieferantennummer (Details zur Verwendung im Bund) enthalten.
    • Es dürfen maximal 999 Rechnungszeilen enthalten sein.
    • Der Prozentsatz von Skontobeträgen muss größer als 0 und kleiner als 100 sein.
    • Es dürfen maximal 2 Discount Elemente enthalten sein.
    • Bei der Zahlungsvariante UniversalBankTransaction muss genau ein BeneficiaryAccount Element angegeben werden.
    • Für Rechnungen muss eine Zahlungsvariante (UniversalBankTransaction, DirectDebit, SEPADirectDebit oder NoPayment) angegeben werden, für Gutschriften nicht.
    • Für die Überweisungsdaten muss der IBAN verwendet werden.
    • Das Zahlungsziel (PaymentConditions/DueDate) darf maximal 999 Tage in der Zukunft liegen.
    • Das Feld MinimumPayment wird nicht ausgewertet
    • Die Zahlungsvariante NoPayment darf nur bei Gutschriften und 0-Euro Rechnungen verwendet werden.
    • Das Feld Delivery/Comment darf maximal 500 Zeichen lang sein
    • Das Feld ListLineItem/DiscountFlag wird nicht ausgewertet.
    • Die Felder unter ListLineItem/AdditionalInformation werden nicht ausgewertet.
    • Das Feld PresentationDetails wird nicht ausgewertet.
    • Das Attribut BaseQuantity in einem ListLineItem kann von E-RECHNUNG.GV.AT intern nicht ausgewertet werden. Daher wird entweder der Wert des Feldes Quantity oder des Feldes UnitPrice zur Division durch den Wert des Feldes BaseQuantity herangezogen. Sollte in beiden Fällen ein Wert mit mehr als 4 Nachkommastellen entstehen, so muss die Rechnung abgelehnt werden, da diese nicht korrekt übernommen werden kann.
    • Das Feld TotalGrossAmount wird weder geprüft noch ausgewertet. Es wird nur das Element PayableAmount geprüft und ausgewertet.
  • Für bestimmte Werte gibt es keine eigenen Elemente, daher müssen diese in generischen Elementen abgebildet werden. Das betrifft folgende Felder:
    • Der Firmensitz laut § 14 UGB muss in das Element /Invoice/Biller/FurtherIdentification eingetragen werden. Das Attribut IdentificationType muss den Wert FS (für Firmensitz) haben.
      Beispiel: <eb:FurtherIdentification eb:IdentificationType="FS">Wien</eb:FurtherIdentification>
    • Die Firmenbuchnummer laut § 14 UGB muss in das Element /Invoice/Biller/FurtherIdentification eingetragen werden. Das Attribut IdentificationType muss den Wert FN (für Firmenbuchnummer) haben.
      Beispiel: <eb:FurtherIdentification eb:IdentificationType="FN">12345678</eb:FurtherIdentification>
    • Das Firmenbuchgericht laut § 14 UGB muss in das Element /Invoice/Biller/FurtherIdentification eingetragen werden. Das Attribut IdentificationType muss den Wert FBG (für Firmenbuchgericht) haben.
      Beispiel: <eb:FurtherIdentification eb:IdentificationType="FBG">Handelsgericht Wien</eb:FurtherIdentification>
  • Format des Dokuments: ebInterface in der Version 4.0 - offizielle Spezifikation
  • Die wichtigsten Unterschiede zum Standard ebInterface Format sind:
    • Eine Rechnung darf sich nicht auf mehrere Bestellungen gleichzeitig beziehen.
    • Das Attribut DocumentType darf nur einen der folgenden Werte enthalten: Invoice, InvoiceForAdvancePayment, InvoiceForPartialDelivery, FinalSettlement oder CreditMemo
    • Das Feld InvoiceRecipient/OrderReference/OrderID ist verpflichtend und muss die Auftragsreferenz (entweder an den Bund oder an die andere öffentliche Verwaltung) enthalten.
    • Wenn der Empfänger der Bund ist und die Auftragsreferenz eine Bestellnummer ist (10-stellig numerisch), dann muss pro Rechnungszeile die passende Bestellpositionsnummer angegeben werden. Diese muss im Feld InvoiceRecipientsOrderReference/OrderPositionNumber angegeben sein. Bestellpositionsnummern des Bundes sind immer numerisch.
      Dadurch wird es auch notwendig das Feld InvoiceRecipientsOrderReference/OrderID anzugeben, welches mit demselben Wert wie das Element OrderID auf Kopfebene befüllt werden sollte.
    • Sämtliche AddressExtension-Elemente werden ignoriert.
    • Innerhalb des Felds Biller ist die Angabe mindestens einer Email-Adresse verpflichtend.
    • Das Feld Biller/InvoiceRecipientsBillerID muss die Lieferantennummer (Details zur Verwendung im Bund) enthalten.
    • Es dürfen maximal 999 Rechnungszeilen enthalten sein.
    • Der Prozentsatz von Skontobeträgen muss größer als 0 und kleiner als 100 sein.
    • Es dürfen maximal 2 Discount Elemente enthalten sein.
    • Bei der Zahlungsvariante UniversalBankTransactionType muss genau ein BeneficiaryAccount Element angegeben werden.
    • Für Rechnungen muss eine Zahlungsvariante (UniversalBankTransactionType, DirectDebitType oder NoPaymentType) angegeben werden, für Gutschriften nicht.
    • Für die Überweisungsdaten muss der IBAN verwendet werden.
    • Das Zahlungsziel (PaymentConditions/DueDate) darf maximal 999 Tage in der Zukunft liegen.
    • Das Feld MinimumPayment wird nicht ausgewertet
    • Die Zahlungsvariante NoPaymentType darf nur bei Gutschriften und 0-Euro Rechnungen verwendet werden.
    • Das Feld Delivery/Comment darf maximal 500 Zeichen lang sein
    • Das Feld ListLineItem/DiscountFlag wird nicht ausgewertet.
    • Die Felder unter ListLineItem/AdditionalInformation werden nicht ausgewertet.
    • Das Feld PresentationDetails wird nicht ausgewertet.
  • Für bestimmte Werte gibt es keine eigenen Elemente, daher müssen diese in generischen Elementen abgebildet werden. Das betrifft folgende Felder:
    • Der Firmensitz laut § 14 UGB muss in das Element /Invoice/Biller/FurtherIdentification eingetragen werden. Das Attribut IdentificationType muss den Wert FS (für Firmensitz) haben.
      Beispiel: <eb:FurtherIdentification eb:IdentificationType="FS">Wien</eb:FurtherIdentification>
    • Die Firmenbuchnummer laut § 14 UGB muss in das Element /Invoice/Biller/FurtherIdentification eingetragen werden. Das Attribut IdentificationType muss den Wert FN (für Firmenbuchnummer) haben.
      Beispiel: <eb:FurtherIdentification eb:IdentificationType="FN">12345678</eb:FurtherIdentification>
    • Das Firmenbuchgericht laut § 14 UGB muss in das Element /Invoice/Biller/FurtherIdentification eingetragen werden. Das Attribut IdentificationType muss den Wert FBG (für Firmenbuchgericht) haben.
      Beispiel: <eb:FurtherIdentification eb:IdentificationType="FBG">Handelsgericht Wien</eb:FurtherIdentification>

Implementierung

E-RECHNUNG.GV.AT nutzt die Open Source Java Bibliothek ph-ebinterface zum Verarbeiten von ebInterface-Rechnungen. Diese Bibliothek unterstützt das strukturierte Lesen und Schreiben von ebInterface u.a. in allen hier beschriebenen Versionen.